Erzwungene Konversionen?

(Quelle: islam.de Offener Brief an Seine Heiligkeit Papst XVI. Ghazi bin Muhammad schreibt an den Papst:)

Die Vorstellung, dass Muslimen befohlen ist, ihren Glauben „mit dem Schwert“ zu verbreiten oder dass Islam großteils „durch das Schwert“ verbreitet wurde hält der Überprüfung nicht stand. Tatsächlich breitete sich Islam als eine politische Entität teilweise als ein Ergebnis von Eroberung aus, aber der größere Teil seiner Expansion erfolgte als Resultat von Predigt und missionarischer Aktivität. Islamische Lehre schrieb nicht vor, dass die eroberten Bevölkerungen per Gewalt oder Druck zur Konversion gebracht würden. Tatsächlich blieben viele der ersten von Muslimen eroberten Gebiete für Jahrhunderte vorwiegend nichtmuslimisch. Wenn Muslime angestrebt hätten, alle anderen durch Gewalt zu bekehren, würde es heute keine einzige Kirche oder Synagoge irgendwo in der Islamischen Welt mehr geben. Das Gebot Es gibt keinen Zwang im Glauben meint heute, was es damals meinte. Die bloße Tatsache dass eine Person Nicht-Muslim ist war nie ein legitimer casus belli in Islamischem Recht oder Glaubensüberzeugung. Wie mit den Regeln des Krieges zeigt die Geschichte, dass einige Muslime Islamische Vorschriften betreffend erzwungener Konversion und der Behandlung anderer religiöser Gemeinschaften verletzt haben, aber die Geschichte zeigt auch, dass diese bei weitem die Ausnahme bildeten, die die Regel bestätigt. Wir stimmen ausdrücklich zu, dass andere zu glauben zu zwingen -wenn eine solche Sache überhaupt möglich sein sollte- nicht Gott gefallend ist und Gott findet kein Gefallen am Blut. Stattdessen glauben wir, und Muslime haben immer geglaubt, dass Wer immer eine Seele erschlägt, außer für eine erschlagene Seele oder Verderbnis getan im Land, es soll sein als habe er alle Menschen erschlagen (al-Ma’idah 5:32).

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